A
- Abmahnung
- Eine Abmahnung ist eine rechtliche Aufforderung, ein bestimmtes Verhalten zu unterlassen – zum Beispiel das Fehlen eines Impressums oder eine unvollständige Datenschutzerklärung. Im schlimmsten Fall folgt darauf eine Klage. Wer seine Website rechtlich sauber aufsetzt, muss sich darum keine Gedanken machen.
- Analytics
- Analytics-Tools wie Google Analytics oder Matomo erfassen, wie viele Besucher Ihre Website hat, woher sie kommen und welche Seiten sie besuchen. So erfahren Sie, was gut funktioniert – und was nicht. Wichtig: Der Einsatz solcher Tools muss in der Datenschutzerklärung korrekt angegeben werden.
- API
- Eine API (Application Programming Interface) ist eine Schnittstelle, über die verschiedene Systeme miteinander kommunizieren. Wenn Ihre Website zum Beispiel automatisch Termine in Ihren Kalender überträgt oder Bestellungen in Ihr Warenwirtschaftssystem einspeist, passiert das über eine API. Für die meisten kleinen Websites ist das kein Thema – aber bei Shops oder Buchungssystemen schnell relevant.
B
- Backup
- Eine Sicherheitskopie Ihrer gesamten Website – Dateien, Datenbank, Inhalte. Ein guter Hoster erstellt automatisch tägliche Backups. Im schlimmsten Fall – nach einem Hackerangriff, einem Versehen oder einem technischen Fehler – können Sie Ihre Website damit schnell wiederherstellen. Ohne Backup kann im Ernstfall alles weg sein.
- Barrierefreiheit
- Eine barrierefreie Website ist so gestaltet, dass sie auch von Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen, motorischen Einschränkungen oder anderen Beeinträchtigungen gut genutzt werden kann. Dazu gehören zum Beispiel ausreichend Kontrast, lesbare Schriftgrößen und eine sinnvolle Struktur. Für viele öffentliche Stellen ist Barrierefreiheit gesetzlich vorgeschrieben – für private Unternehmen zunehmend ein Qualitätsmerkmal.
- Blog
- Ein Blog ist ein regelmäßig aktualisierter Bereich auf Ihrer Website, in dem Sie Artikel, Neuigkeiten oder Fachwissen veröffentlichen. Blogs sind gut für SEO – je mehr relevante Inhalte Ihre Website hat, desto häufiger taucht sie in Suchergebnissen auf. Außerdem zeigen Sie damit Kompetenz und bleiben für Ihre Besucher interessant.
C
- CMS (Content-Management-System)
- Ein CMS ist das Redaktionssystem hinter Ihrer Website – die Oberfläche, über die Sie Inhalte pflegen, ohne Code anfassen zu müssen. Sie loggen sich ein, schreiben einen Text, laden ein Bild hoch, klicken auf Speichern – fertig. Bekannte CMS-Systeme sind WordPress, Joomla oder TYPO3. Für die meisten kleinen Unternehmen ist WordPress die erste Wahl.
- Cookie
- Cookies sind kleine Textdateien, die eine Website in Ihrem Browser speichert. Sie dienen zum Beispiel dazu, Sie beim nächsten Besuch wiederzuerkennen, Ihren Warenkorb zu speichern oder Ihr Verhalten für Analytics auszuwerten. Wer Cookies auf seiner Website einsetzt, muss Besucher darüber informieren und – bei nicht notwendigen Cookies – deren Zustimmung einholen.
- CSS
- CSS (Cascading Style Sheets) ist die Sprache, mit der das Aussehen einer Website festgelegt wird – Farben, Schriften, Abstände, Layout. Während HTML die Struktur einer Seite definiert, kümmert sich CSS darum, wie sie aussieht. Als Website-Inhaber müssen Sie das nicht selbst können – aber gut zu wissen, was gemeint ist, wenn davon die Rede ist.
D
- Datenbank
- Viele Websites – vor allem solche mit CMS oder Shop – speichern ihre Inhalte nicht direkt in Dateien, sondern in einer Datenbank. Texte, Produktdaten, Bestellungen, Nutzerdaten – alles landet in der Datenbank und wird bei Bedarf abgerufen. Die Datenbank ist das Herzstück Ihrer Website und sollte regelmäßig gesichert werden.
- Domain
- Die Domain ist die Adresse Ihrer Website – zum Beispiel
ihrunternehmen.de. Sie mieten die Domain jährlich bei einem Domain-Registrar. Wichtig: Die Domain sollte auf Ihren Namen oder den Namen Ihres Unternehmens registriert sein – nicht auf den Ihres Webdienstleisters. So behalten Sie die volle Kontrolle.
- DSGVO
- Die Datenschutz-Grundverordnung ist seit 2018 europaweit gültig und regelt, wie mit personenbezogenen Daten umgegangen werden darf. Für Website-Betreiber bedeutet das konkret: eine vollständige Datenschutzerklärung, ein korrekter Umgang mit Cookies und Analytics sowie klare Regelungen beim Kontaktformular. Wer das ignoriert, riskiert Abmahnungen und Bußgelder.
E
- E-Mail-Hosting
- E-Mail-Hosting bedeutet, dass Ihre E-Mail-Adressen auf einem eigenen Server laufen – also
info@ihrunternehmen.de statt ihrunternehmen@gmail.com. Eine eigene E-Mail-Domain wirkt professioneller, stärkt Ihr Markenbild und ist in der Regel günstig im Paket mit dem Website-Hosting erhältlich.
- Erreichbarkeit (Uptime)
- Uptime bezeichnet den Prozentsatz der Zeit, in der Ihre Website erreichbar ist. Ein guter Hoster garantiert 99,5 % oder mehr – das entspricht maximal wenigen Stunden Ausfall pro Jahr. Klingt abstrakt, ist aber wichtig: Eine Website, die häufig nicht erreichbar ist, kostet Sie Kunden und schadet Ihrem Google-Ranking.
F
- Favicon
- Das kleine Symbol, das im Browser-Tab neben dem Seitentitel erscheint. Klein, aber wirkungsvoll – ein Favicon macht Ihre Website erkennbar und wirkt professionell. Wer seinen Browser-Tab öffnet und ein leeres Symbol sieht, merkt sofort: Hier wurde nicht zu Ende gedacht.
- Der Footer ist der untere Abschlussbereich einer Website. Hier finden sich typischerweise Impressum, Datenschutzerklärung, Kontaktdaten und Copyright-Hinweis. Der Footer ist keine Nebensache – Impressum und Datenschutz müssen von jeder Seite aus erreichbar sein, und der Footer ist der klassische Ort dafür.
G
- Google My Business
- Ein kostenloser Eintrag in Googles Unternehmensverzeichnis. Wer ihn pflegt, erscheint in der lokalen Google-Suche und auf Google Maps – mit Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer und Bewertungen. Für lokale Unternehmen einer der wirkungsvollsten kostenlosen Marketing-Hebel überhaupt.
- Google Search Console
- Ein kostenloses Tool von Google, das zeigt, wie Ihre Website in den Suchergebnissen abschneidet – welche Suchbegriffe Besucher auf Ihre Seite führen, wie oft sie angezeigt wird und ob es technische Probleme gibt. Unverwertbar für alle, die ernsthaft an ihrer Sichtbarkeit in Google arbeiten wollen.
H
- Der Header ist der obere Bereich einer Website – meistens mit Logo, Navigation und manchmal einem Kontaktbutton. Er ist das Erste, was Besucher sehen, und entscheidet oft in Sekunden über den ersten Eindruck. Ein klarer, aufgeräumter Header signalisiert Professionalität.
- Hosting
- Hosting bedeutet, dass Ihre Website-Dateien auf einem Server gespeichert sind, der rund um die Uhr mit dem Internet verbunden ist. Ohne Hosting ist Ihre Website nicht erreichbar. Hosting wird in der Regel monatlich oder jährlich gemietet – Qualität, Geschwindigkeit und Support unterscheiden sich dabei erheblich.
- HTTPS
- HTTPS ist die sichere Version von HTTP – dem Protokoll, über das Websites übertragen werden. Das „S“ steht für „Secure“ und bedeutet, dass die Verbindung zwischen Browser und Server verschlüsselt ist. Browser markieren Websites ohne HTTPS als unsicher. Ein gültiges SSL-Zertifikat ist heute Pflicht – kein Nice-to-have.
I
- Impressum
- Das Impressum ist die gesetzlich vorgeschriebene Anbieterkennzeichnung auf Ihrer Website. Es muss Namen, Adresse, Kontaktdaten und – je nach Branche – weitere Angaben enthalten. Fehlt das Impressum oder ist es unvollständig, droht eine Abmahnung. Es muss von jeder Unterseite aus leicht erreichbar sein.
- Indexierung
- Indexierung bedeutet, dass Google Ihre Website in seinen Suchindex aufgenommen hat und sie bei passenden Suchanfragen anzeigen kann. Eine neue Website wird nicht automatisch sofort indexiert – es dauert einige Tage bis Wochen. Mit einer Sitemap und der Google Search Console können Sie den Prozess beschleunigen.
K
- Keyword
- Keywords sind die Begriffe, nach denen Menschen in Suchmaschinen suchen – zum Beispiel „Elektriker Neuenstadt“ oder „Physiotherapie Heilbronn“. Wer diese Begriffe gezielt in seinen Website-Texten verwendet, hat bessere Chancen, bei passenden Suchanfragen gefunden zu werden. Keywords sind das Fundament jeder SEO-Strategie.
L
- Ladezeit
- Die Ladezeit ist die Zeit, die Ihre Website braucht, um vollständig im Browser anzuzeigen. Studien zeigen: Wer länger als drei Sekunden wartet, verlässt die Seite oft wieder. Schnelle Ladezeiten sind nicht nur gut für Besucher – Google bewertet sie auch als Rankingfaktor. Zu große Bilder und schlechtes Hosting sind die häufigsten Bremsen.
- Landing Page
- Eine Landing Page ist eine einzelne Seite, die auf ein konkretes Ziel ausgerichtet ist – zum Beispiel eine Anfrage, eine Anmeldung oder ein Kauf. Sie hat keine Ablenkungen, kein großes Menü, nur eine klare Botschaft und einen klaren Button. Landing Pages werden häufig für Werbekampagnen oder spezielle Angebote eingesetzt.
M
- Meta-Tags
- Meta-Tags sind unsichtbare Informationen im Quellcode einer Website, die Suchmaschinen und sozialen Netzwerken sagen, worum es auf der Seite geht. Der wichtigste ist die Meta-Description – der kurze Text, der in den Google-Suchergebnissen unter Ihrem Seitentitel erscheint. Gut formulierte Meta-Tags verbessern die Klickrate in Google spürbar.
- Mobiloptimierung / Responsive Design
- Responsive Design bedeutet, dass sich Ihre Website automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst – vom Smartphone über das Tablet bis zum Desktop. Heute surfen mehr als die Hälfte aller Internetnutzer mobil. Eine Website, die auf dem Smartphone schlecht aussieht, verliert Besucher – und Google bestraft sie zusätzlich im Ranking.
N
- Newsletter
- Ein Newsletter ist eine regelmäßige E-Mail an Ihre Kunden oder Interessenten – mit Neuigkeiten, Angeboten oder nützlichen Tipps. Wer einen Newsletter versendet, braucht die ausdrückliche Einwilligung der Empfänger (Double-Opt-In) und muss die DSGVO einhalten. Ein gut gepflegter Newsletter ist einer der effektivsten Wege, um Kunden langfristig zu binden.
P
- Passwort-Sicherheit
- Ein unsicheres Passwort ist das häufigste Einfallstor für Hackerangriffe. Das gilt besonders für den Admin-Bereich Ihrer Website. Verwenden Sie lange, zufällige Passwörter und speichern Sie diese in einem Passwort-Manager. Noch besser: Aktivieren Sie zusätzlich die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
- Plugin
- Ein Plugin ist eine Erweiterung, die einem CMS wie WordPress zusätzliche Funktionen gibt – zum Beispiel ein Kontaktformular, eine Cookie-Hinweisbox oder eine Buchungsfunktion. Plugins sind praktisch, aber es gilt: Weniger ist mehr. Zu viele Plugins verlangsamen die Website und können Sicherheitslücken öffnen – besonders wenn sie nicht regelmäßig aktualisiert werden.
- Provider
- Ein Provider – oft auch Hoster oder Hosting-Anbieter genannt – ist das Unternehmen, das Ihnen Server-Ressourcen für Ihre Website und E-Mails bereitstellt. Die Wahl des richtigen Providers hat direkten Einfluss auf Geschwindigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit Ihrer Website.
R
- Redirect
- Ein Redirect ist eine automatische Weiterleitung von einer URL zu einer anderen. Wenn Sie Ihre Website umziehen, eine Seite löschen oder Ihre Domain wechseln, sorgen Redirects dafür, dass alte Links nicht ins Leere laufen – weder für Besucher noch für Google. Falsch eingesetzte oder fehlende Redirects können das Suchmaschinenranking erheblich beschädigen.
- robots.txt
- Eine kleine Textdatei auf Ihrem Server, die Suchmaschinen sagt, welche Bereiche Ihrer Website sie crawlen dürfen und welche nicht. Zum Beispiel sollen Login-Bereiche oder interne Testseiten nicht in Google auftauchen. Klingt technisch – ist es auch. Aber ein Fehler hier kann dazu führen, dass Google Ihre gesamte Website ignoriert.
S
- SEO (Suchmaschinenoptimierung)
- SEO steht für Search Engine Optimization – alle Maßnahmen, die dazu beitragen, dass Ihre Website in Google und anderen Suchmaschinen weiter oben erscheint. Dazu gehören relevante Texte, schnelle Ladezeiten, eine saubere technische Struktur, gute Meta-Tags und eingehende Links von anderen Seiten. SEO ist kein einmaliges Projekt, sondern ein dauerhafter Prozess.
- Sitemap
- Eine Sitemap ist eine strukturierte Liste aller Seiten Ihrer Website – quasi ein Inhaltsverzeichnis für Suchmaschinen. Sie hilft Google dabei, alle Unterseiten zu finden und regelmäßig zu prüfen. Besonders bei größeren Websites oder nach einem Relaunch ist das Einreichen einer Sitemap in der Google Search Console sinnvoll.
- SSL-Zertifikat
- Das SSL-Zertifikat ist die technische Grundlage für HTTPS – es verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Server. Erkennbar am Schloss-Symbol in der Browserzeile. Ohne gültiges Zertifikat markieren Browser Ihre Website als unsicher, und Google wertet das negativ. Ein gutes Hosting-Paket beinhaltet SSL-Zertifikate inklusive – und erneuert sie automatisch.
- Subdomain
- Eine Subdomain ist eine Erweiterung Ihrer Domain – zum Beispiel
shop.ihrunternehmen.de oder blog.ihrunternehmen.de. Sie wird genutzt, um bestimmte Bereiche einer Website technisch zu trennen. Für die meisten kleinen Unternehmen ist das kein relevantes Thema – aber wer zum Beispiel einen separaten Online-Shop betreibt, kommt damit schnell in Berührung.
T
- Template / Theme
- Ein Template oder Theme ist ein fertiges Design-Gerüst für Ihr CMS. Statt eine Website von Grund auf zu gestalten, wählt man ein Theme als Ausgangspunkt und passt es an. Das spart Zeit und Kosten – birgt aber auch Risiken: Qualität, Sicherheit und Pflege der Themes variieren stark. Ein gut gewähltes, regelmäßig gewartetes Theme ist die Basis einer stabilen Website.
- Traffic
- Traffic bezeichnet die Anzahl der Besucher auf Ihrer Website. Man unterscheidet organischen Traffic (Besucher über Suchmaschinen), direkten Traffic (Besucher, die Ihre URL direkt eingeben), Referral-Traffic (Besucher über Links von anderen Seiten) und bezahlten Traffic (Besucher über Werbeanzeigen). Analytics-Tools zeigen Ihnen, woher Ihr Traffic kommt – und was er auf Ihrer Website macht.
U
- URL
- Die URL (Uniform Resource Locator) ist die vollständige Adresse einer einzelnen Seite – zum Beispiel
https://ihrunternehmen.de/leistungen. Gute URLs sind kurz, lesbar und enthalten relevante Begriffe. Schlechte URLs wie https://ihrunternehmen.de/?p=147 sind für Besucher unleserlich und für SEO ungünstig.
W
- Wartung
- Eine Website braucht regelmäßige Pflege – CMS, Themes und Plugins müssen aktualisiert werden, Sicherheitslücken müssen geschlossen und Backups überprüft werden. Wer seine Website monatelang ohne Updates lässt, riskiert Sicherheitsprobleme und technische Fehler. Wartung ist keine Option, sondern Pflicht – genau wie der TÜV fürs Auto.
- Webspace
- Webspace ist der Speicherplatz auf einem Server, den Ihre Website belegt – für Dateien, Bilder, Datenbanken und E-Mails. Bei einfachen Websites reichen wenige Gigabyte völlig aus. Bei großen Shops mit vielen Produktbildern oder bei umfangreichem E-Mail-Archiv kann es mehr werden. Ein gutes Hosting-Paket hat ausreichend Webspace inklusive.
- WordPress
- WordPress ist das weltweit meistgenutzte CMS – mehr als 40 % aller Websites laufen darauf. Es ist flexibel, weit verbreitet und durch tausende Themes und Plugins erweiterbar. Für die meisten kleinen Unternehmen ist WordPress die ideale Grundlage: Es ist einfach zu bedienen, gut dokumentiert und findet sich bei Bedarf leicht jemand, der damit arbeiten kann.
Z
- Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
- Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung reicht ein Passwort allein nicht aus – zusätzlich wird ein zweiter Code abgefragt, zum Beispiel per App oder SMS. Das macht den Login erheblich sicherer, selbst wenn jemand Ihr Passwort kennt. Besonders für den Admin-Bereich Ihrer Website und Ihres Hosting-Accounts dringend empfohlen.